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Digitale Kriegsgräberkarte

Kriegsgräberstätten sind mehr als nur geografische Punkte auf einer Karte. Sie sind Mahnmale gegen das Vergessen, Zeugnisse der Geschichte und Ausdruck unserer Verpflichtung gegenüber den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Jeder Grabstein erzählt eine Geschichte – von Verlust, von Schmerz, aber auch von Hoffnung auf Versöhnung und Frieden.

Landkreis Mansfeld-Südharz – Friedhof Kelbra (Kyffh.)

Bestattete Kriegstote: 15

Auf dem Friedhof in Kelbra befinden sich in unmittelbarer Umgebung der Trauerhalle drei Grabstellen mit Kriegsopfern.

Mit einem einfachen Kreuz aus schwarzem Stein ist die Grabstelle für drei namentlich bekannte deutschen Soldaten gekennzeichnet, die am 11. bzw. 12.04.1945 verstorben sind.

Während des Bombenangriffs auf Kelbra kamen auch sieben namentlich bekannte und drei unbekannte polnische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ums Leben, die hinter der Trauerhalle bestattet wurden. Ihr Grab ist durch eine helle Stele ausgewiesen. Die Inschrift lautet:

„Zum Gedenken

der 10 polnischen Staatsbürger,

die bei einem Bombenangriff auf Kelbra

am 11.04.1945 ums Leben kamen.

Den Toten zur Ehre,

den Lebenden zur Mahnung.“

Schließlich wurden südlich der Trauerhalle zwei sowjetische Staatsbürger bestattet, ein 22-jähriger Mann und ein zweijähriger Junge. Sie starben ebenfalls am 11.04.1945. Auf dem schwarzen Grabstein ist unter ihren Namen und Lebensdaten zu lesen:

„NIEMAND IST VERGESSEN,

NICHTS IST VERGESSEN.“

Angaben zur Grabstätte

Landkreis/Kreisfreie Stadt
Landkreis Mansfeld-Südharz
Ort des Grabes
Friedhof Kelbra (Kyffh.)
Adresse
Tilledaer Straße
06536 Kelbra

Angaben zur verantwortlichen Stelle

Name des Kontaktes
Verbandsgemeinde Goldene Aue
Adresse
Lange Straße 6
06537 Kelbra (Kyffhäuser)
E-Mail
info@vwg-goldene-aue.de
Telefon
034651/383-0
Fax
034651/383-22

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