Digitale Kriegsgräberkarte
Kriegsgräberstätten sind mehr als nur geografische Punkte auf einer Karte. Sie sind Mahnmale gegen das Vergessen, Zeugnisse der Geschichte und Ausdruck unserer Verpflichtung gegenüber den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Jeder Grabstein erzählt eine Geschichte – von Verlust, von Schmerz, aber auch von Hoffnung auf Versöhnung und Frieden.
Stadt Dessau-Roßlau – Ev. Friedhof Rodleben
Auf dem Friedhof in Rodleben sind an der Südmauer 13 namentlich bekannte Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter bestattet. Dabei handelt es sich um sechs sowjetische, zwei belgische, ein französisches, ein polnisches, ein kroatisches, ein deutsches und ein Opfer unbekannter Nationalität. Sie starben zwischen dem 11.01.1943 und dem 28.04.1945.
Auf dem Stein ist zu lesen:
„ZUM GEDENKEN
AN DIE INTERNATIONALEN OPFER
DER KRIEGE UND GEWALTHERRSCHAFT“
Auf einem weiteren Einzelgrab, welches sich vor der Kirche im mittleren Bereich des Friedhofes befindet, steht ein Holzkreuz mit dem Namen und den Lebensdaten eines französischen Soldaten.
Angaben zur Grabstätte
- Landkreis/Kreisfreie Stadt
- Stadt Dessau-Roßlau
- Ort des Grabes
- Ev. Friedhof Rodleben
- Adresse
- Am Friedhof
06862 Dessau-Roßlau
Angaben zur verantwortlichen Stelle
- Name des Kontaktes
- Stadt Dessau-Roßlau
- Adresse
- Zerbster Straße 4
06844 Dessau-Roßlau - info@dessau-rosslau.de
- Telefon
- 0340/204-0
- Fax
- 0340/204-2691119





