Digitale Kriegsgräberkarte
Kriegsgräberstätten sind mehr als nur geografische Punkte auf einer Karte. Sie sind Mahnmale gegen das Vergessen, Zeugnisse der Geschichte und Ausdruck unserer Verpflichtung gegenüber den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Jeder Grabstein erzählt eine Geschichte – von Verlust, von Schmerz, aber auch von Hoffnung auf Versöhnung und Frieden.
Landkreis Börde – Friedhof des AMEOS Klinikums Haldensleben
Auf dem Friedhof der früheren Landesheilanstalt (Neu-)Haldensleben wurden gemäß den Angaben auf dem Gedenkstein 41 Kriegstote begraben. Vermutlich handelt es sich um neun Polen, neun Franzosen, acht Bürger der Sowjetunion, fünf Jugoslawen, sechs Belgier, einen Niederländer, einen Iren, einen Italiener und einen Ägypter. Sie sind namentlich nicht bekannt und starben zwischen 1941 und 1945.
Die Zahl der tatsächlich hier Beigesetzten ist gegenwärtig unklar. Die Forschungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen; eine Gräberliste existiert zurzeit nicht.
Auf dem Gelände des heutigen Ameos-Klinikums für Psychiatrie und Neurologie wurde 2011 ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer von Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“ enthüllt.
Angaben zur Grabstätte
- Landkreis/Kreisfreie Stadt
- Landkreis Börde
- Ort des Grabes
- Friedhof des AMEOS Klinikums Haldensleben
- Adresse
- Kiefholzstraße 27
39340 Haldensleben
Angaben zur verantwortlichen Stelle
- Name des Kontaktes
- Stadt Haldensleben Rathaus
- Adresse
- Markt 20 – 22
39340 Haldensleben - buergerbüro@haldensleben.de
- Telefon
- 03904/479-154
- Fax
- 03904/479-155





